Ein kurze Geschichte...

Die Geschichte der kleinen Heime in Schleswig-Holstein und der IKH nimmt ihren Anfang in den 1970ern; die 1960er und frühen 70er Jahre waren geprägt von gesellschaftlichen und politischen Änderungen und Umwälzungen. Etabliertes wurde hinterfragt, neue Strömungen und Konzepte fanden glücklicherweise immer mehr Einfluss – auch in der Pädagogik.

Aus dem Wunsch heraus, pädagogisch nachhaltig - orientiert an den neusten fachlichen Erkenntnissen - orientiert an den Bedarfen der Kinder und Jugendlichen zu arbeiten und um Heimkindern endlich ein Zuhause zu geben, gründeten sich die sogenannten „Kleinen Heime“.

Durch die Landesgebietsreform in Schleswig-Holstein Anfang 1970 und den damit zusammenhängenden Zusammenschluss vieler Gemeinden, standen viele Schul- oder Verwaltungsgebäude leer und, da sich der landwirtschaftliche Betrieb nicht mehr lohnte oder kein Nachfolger gefunden wurde, wurden zu dieser Zeit auch viel Bauernhöfe und landwirtschaftliche Anwesen veräussert.

Diese Gebäude wurden von den Pädagoginnen und Pädagogen genutzt, die auf der Suche nach einem Ort für die Umsetzung ihrer Ideen waren, angemietet und „wiederbelebt“ (noch heute findet sich daher im Namen vieler Einrichtungen ein Bezug auf die ursprüngliche Nutzung dieser Gebäude: z.B. „Alte Schule...“ oder „Hof...“).

Die Pädagoginnen und Pädagogen lebten mit den aufgenommenen Kindern zusammen in einem Haushalt. So wurde ein familiäres Umfeld geschaffen, „familienanalog“, mit „innewohnenden“ Fachkräften und die Idee einer „Familie“ konnte von den Pädagoginnen und Pädagogen gelebt und umgesetzt werden.

Aus diesen Erziehungsfamilien gründeten sich später dann häufig Kleinstheime, die sich dadurch auszeichneten, dass die Gruppengröße zwischen 4 und 6 Kindern und Jugendlichen lag.

Link zum Artikel der im ForE Online 2012 veröffentlicht wurde

Die Geschichte der IKH-SH e.V. in tabellarischer Form

Jahr Ereignis
1983 Gründung der IKH
1990 Beitritt zum Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband (DPWV)
1993 Einrichtung einer hauptamtlich besetzten Geschäftsstelle
1996 Ausrichtung der Fachtagung »Kinder-Los – Die Zukunft der Erziehung«
1997 Initiierung und Vereinsgründung der LAG-pj, Übernahme der Geschäftsführung
1997 Mitarbeit an der Ausarbeitung des Jugendhilfe-Rahmenvertrags nach §78 ff SGB VIII für das Land Schleswig-Holstein
2000 Entwicklung und Einführung eines verbandsinternen Verfahrens zur Qualitätsentwicklung (QE)
2001 Unterzeichnung des Jugendhilfe-Rahmenvertrags für Schleswig-Holstein
2001 Beginn der Mitarbeit in der Jugendhilfekommission des Landes Schleswig-Holstein
2001/2002 Auditierung aller Mitgliedseinrichtungen nach dem QE-Verfahren
2002 Beitritt zum AFET und zur IGFH
2002 Umzug der Geschäftsstelle nach Schleswig
2002 Einführung eines Benchmarkings zum verbandsinternen Vergleich der Mitgliedseinrichtungen
2003 20-jähriges Jubiläum der IKH-SH e.V.
2003/2004 Weiterentwicklung des verbandsinternen QE-Verfahrens; Beginn des Auditierungszyklus nach überarbeitetem QE-Verfahren
2005/2006 Implementierung der angepassten schottischen »National Care Standards« (2001) in das verbandsinterne QE-Verfahren
2006 Umzug der Geschäftsstelle innerhalb Schleswigs
2008 25-jähriges Jubiläum der IKH-SH e.V.
2009 Neuer Internetauftritt
2010 Neuer Geschäftsführer Herr Albert Kedves
2011 Teilnahme der IKH am DJHT in Stuttgart
2011/2012 Teilnahme am Praxisprojekt „Demokratie in der Heimerziehung“- Modellprojekt: IKH Mitgliedseinrichtung Familiengruppe Rettkowski
2013 30-jähriges Jubiläum der IKH-SH e.V.
2014 Teilnahme der IKH am DJHT in Berlin
2015 Mitarbeit und Vortrag bei den Regionalkonferenzen in Schleswig-Holstein: "Sichere Orte schaffen. Prävention von sexuellem Mißbrauch"
2015/2016 Stellungnahmen und Mitwirkung bei der Abstimmung zur KJVO Schleswig-Holstein
2016 Teilnahme am Runden Tisch zur Situation der Heimerziehung in Schleswig-Holstein
2016 Mitarbeit in der Unterarbeitsgruppe des Landesjugendhilfeausschusses SH: "Besserer Schutz für Kinder und Jugendliche in Einrichtungen"
2016/2017 Mitarbeit an der Überarbeitung des Jugendhilferahmenvertrags Schleswig-Holstein
2017 Teilnahme der IKH am DJHT in Düsseldorf
Grundlagen der IKH

Effektive Organisationsstruktur, eine anspruchsvolle Satzung und Engagement

Struktur der IKH-SH e.V.

Vereinsstruktur

Die Standards der IKH

Wir haben 20 festgesetzte Standards, nach denen sich unsere Einrichtungen richten.

Die IKH-Richtlinien

Hohe Qualitätsstandards

Gemeinsames Qualitätsverständnis

Wir sind eine lernende Organisation und verstehen uns als Gütegemeinschaft

Unser Qualitätsanspruch

Qualität in der IKH